Trauma-sensibel begleiten — was das im Alltag heisst
Autor
Laura Keene
Veröffentlicht am

Trauma-sensibel zu arbeiten klingt nach Spezialwissen. In der Praxis sind es drei sehr konkrete Gewohnheiten.
Fragen, ankündigen, Kontrolle zurückgeben
Ich frage, bevor ich berühre — jedes Mal, auch beim zehnten Termin. Ich sage an, was ich tun werde, bevor ich es tue. Und ich mache deutlich, dass jedes Nein ohne Begründung gilt.
Das kostet ein paar Sekunden und verändert alles: Der Körper der Person, die ich begleite, muss nicht mehr wachsam bleiben.